Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Gültig für MysteryErlebnis – Planung/Organisation; Durchführung teils über Partner; Gutscheine digital; Stripe/SCA; 24h‑Zahlungslinks
AGB v. 01.10.2025
1. Anbieterkennzeichnung & Rolle (Eigenhändler/Organisator – Verkauf der Teilnahmeberechtigung)
Anbieterkennzeichnung nach § 5 DDG.
Vertragspartner für Verträge über unsere Planungs- und Organisationsleistungen sowie den Verkauf von Teilnahmeberechtigungen/Gutscheinen ist:
MysteryErlebnis
Inhaber: Kevin Latta (Kleinunternehmer nach § 19 UStG)
Im Daubenthal 18
41539 Dormagen
Deutschland
Kontakt: info@mysteryerlebnis.de · 0176 42716630
Umsatzsteuer: Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Im Folgenden gemeinsam „MysteryErlebnis", „wir", „uns" oder „Verkäufer".
Vertragsmodell: Zu unserem Leistungsumfang, der Rolle als Eigenhändler und der Abgrenzung zu den Anbietern siehe die detaillierten Regelungen in Ziff. 5.
Anbieterbedingungen und Datenweitergabe: Für die Durchführung gelten die Bedingungen des Anbieters (z. B. Teilnahmevoraussetzungen, Altersnachweise, Storno-/Umbuchungsregeln). MysteryErlebnis übermittelt zur Vertrags- und Durchführungserfüllung die hierfür erforderlichen Teilnehmerdaten an den Anbieter. Details in der Datenschutzerklärung.
(Hinweis: Impressumspflichten nach § 5 DDG; Angaben leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar.)
Impressum nach § 5 DDG ist im Footer dauerhaft erreichbar.
2. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge über Planungs- und Organisationsleistungen sowie den Verkauf von Teilnahmeberechtigungen/Gutscheinen und die Beschaffung/Reservierung von Erlebnissen, die zwischen MysteryErlebnis und Kunden über die Website mysteryerlebnis.de, über von uns bereitgestellte Angebots- bzw. Zahlungslinks oder in Textform (E‑Mail, Messenger, Telefonrückruf) zustande kommen.
Sie richten sich an Verbraucher (§ 13 BGB).
Abweichende AGB des Kunden gelten nur, wenn wir ihrer Geltung zuvor in Textform ausdrücklich zugestimmt haben.
3. Begriffsbestimmungen
Begriffe im Sinne dieser AGB bedeuten:
- Kunde: Jede natürliche oder juristische Person, die Leistungen von MysteryErlebnis in Anspruch nimmt.
- Verbraucher: Jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
- Anbieter: Der externe Leistungserbringer/Veranstalter, der das Erlebnis durchführt.
- MysteryErlebnis: Verkäufer/Organisator, der Teilnahmeberechtigungen im eigenen Namen verkauft.
- Erlebnis: Die durch einen Anbieter erbrachte Veranstaltung/Dienstleistung.
- Gutschein: Digitaler Gutschein (PDF/Code), per E‑Mail bereitgestellt; einlösbar gemäß Ziff. 15–18; kein gesetzliches Zahlungsmittel; keine Verzinsung. Unterscheidung: Wertgutschein (betragsbezogen, für mehrere Leistungen einsetzbar) und Termingutschein (terminierte Leistung zu einem spezifischen Datum/Zeitraum). Beim Termingutschein kann das Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB ausgeschlossen sein (vgl. Ziff. 23).
- Angebot: Das von MysteryErlebnis unterbreitete Leistungs- und Preisangebot; regelmäßig befristet gültig, vgl. Ziff. 9.
- Zahlungslink: Von MysteryErlebnis bereitgestellter, technisch generierter Link zur Zahlung; zeitlich befristet (i. d. R. 24 Stunden; vgl. Ziff. 9).
- Organisationsanteil: Preisbestandteil für Leistungen von MysteryErlebnis, im Gesamtpreis enthalten; Erstattung nach Maßgabe von Ziff. 10 (Wertersatz).
4. Vertragssprache, Speicherung des Vertragstextes, Korrekturmöglichkeiten
Vertragssprache ist Deutsch. Wir speichern den Vertragstext (Angebots-/Bestelldaten) intern und übermitteln die maßgeblichen Informationen per E‑Mail. Die jeweils gültigen AGB sind auf der Website dauerhaft abruf- und speicherbar (PDF-Download). Vor Absenden können Eingaben geprüft/berichtigt werden; gesetzliche Button-Pflichten (§ 312j Abs. 3 BGB) beachten wir.
4.1 Bestellbutton & Pflichtinformationen (nur B2C)
Bei Verbraucherverträgen im elektronischen Geschäftsverkehr gestaltet MysteryErlebnis die Bestellsituation so, dass der Kunde unmittelbar vor Abgabe seiner Bestellung die gesetzlich erforderlichen Informationen klar und hervorgehoben erhält. Der abschließende Button ist gut lesbar mit „zahlungspflichtig bestellen" oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung beschriftet (§ 312j Abs. 3 BGB). Dies gilt auch bei über Zahlungslinks abgewickelten Bestellungen.
5. Leistungsbeschreibung und Rollenmodell
Vertragsmodell/Kernregeln: Vertragspartner des Kunden ist MysteryErlebnis (Kauf einer Teilnahmeberechtigung). Die Durchführung erfolgt durch einen externen Anbieter in eigener Verantwortung. MysteryErlebnis handelt nicht als Vertreter des Kunden oder des Anbieters. Anbieter sind keine Erfüllungsgehilfen hinsichtlich der Durchführung.
Unberührt bleiben unsere Pflichten aus Auswahl, Information und Organisation; hierfür haften wir nach Ziff. 28.
Leistungsumfang MysteryErlebnis: Konzeption und Empfehlung passender Erlebnisse, Abstimmung der Eckdaten, Auswahl und Koordination geeigneter Anbieter, Terminabstimmung, Buchung/Reservierung im eigenen Namen beim Anbieter und Registrierung der Teilnahme auf den Kundennamen.
Durchführungsverantwortung: Für Durchführung, Qualität, Sicherheit und Verfügbarkeit vor Ort ist ausschließlich der jeweilige Anbieter verantwortlich. Am Durchführungstag gelten die Regeln des Anbieters vorrangig (Details siehe Ziff. 7). Gesetzlich zwingende Rechte des Kunden bleiben unberührt.
Preisbestandteile: Der Gesamtpreis umfasst unsere Leistung sowie den Anbieteranteil.
Nichtverfügbarkeit: Bei Nichtverfügbarkeit/Absagen gelten die Regelungen in Ziff. 22 und 26.
Mystery‑Prinzip: Zur Wahrung des Überraschungseffekts teilt MysteryErlebnis nur die für Anreise und Teilnahme notwendigen Informationen mit; Detailinformationen folgen zeitgerecht nach Terminbestätigung (Ziff. 6).
MysteryErlebnis bietet keine Kombinationspakete aus Reiseleistungen (z. B. Transport/Unterkunft) an; es liegt keine Pauschalreise i. S. d. §§ 651a ff. BGB vor.
Wesentliche Merkmale (Transparenzpflichten): Trotz Mystery-Charakter informieren wir in abstrakter Form über: Aktivitätstyp (Indoor/Outdoor), körperliche Intensität, erforderliche Grundausstattung, Alters-/Gewichtsbeschränkungen, relevante Sicherheits-/Gesundheitshinweise und mögliche Zusatzkosten vor Ort. Diese Angaben erfüllen die gesetzlichen Informationspflichten, ohne den Überraschungskern zu beeinträchtigen.
6. Mystery‑Prinzip, Geheimhaltung und Transparenz zu Eckdaten
Zur Wahrung des Überraschungseffekts („Mystery‑Prinzip") teilt MysteryErlebnis gegenüber dem Kunden bis zur Terminbestätigung durch den Anbieter (vgl. Ziff. 8) nur die für Anreise und Teilnahme notwendigen Eckdaten mit (z. B. Treffpunkt/Region, Datum/Uhrzeit, ungefähre Dauer, Hinweise zu Bekleidung/Ausrüstung, ob Indoor/Outdoor, erforderliche körperliche Eignung, Altersvoraussetzungen, etwaige Zusatzkosten vor Ort). Zwingende Verbraucher‑ und Sicherheitsinformationen werden ungeachtet des Mystery‑Prinzips rechtzeitig vor Vertragsschluss offengelegt.
Die konkreten Erlebnisinhalte (Art/Name/Marke des Anbieters, genaue Ausgestaltung einzelner Programmpunkte) bleiben bis zur Bestätigung oder – wenn erforderlich – bis kurz vor Durchführung vertraulich.
MysteryErlebnis stellt sicher, dass zwingende Sicherheits‑, Gesundheits‑ und Teilnahmeregeln (z. B. Altersnachweis, Gewicht/Größe, gesundheitliche Kontraindikationen, Alkohol‑/Drogenverbot, Einweisungspflichten) rechtzeitig und in einer Weise mitgeteilt werden, die eine informierte Entscheidung ermöglicht, ohne den Überraschungskern aufzuheben.
Der Kunde verpflichtet sich, vertraulich mit erhaltenen Informationen umzugehen und diese nicht an Dritte weiterzugeben, soweit dies für die Durchführung nicht erforderlich ist.
Einzelheiten: Ziff. 7 und 30.
7. Durchführung durch Partner (Anbieterregeln vor Ort)
Vor Ort gelten die Regeln des jeweiligen Anbieters (Teilnahmevoraussetzungen, Sicherheitsregeln, Haftungsbestimmungen, Foto‑/Video‑Regeln etc.). MysteryErlebnis informiert über wesentliche Bedingungen und übermittelt erforderliche Kundendaten an den Anbieter.
Der Kunde ist verpflichtet, Anbieteranweisungen zu befolgen, pünktlich zu erscheinen und erforderliche Nachweise mitzuführen. Bei Verstößen kann der Ausschluss von der Teilnahme erfolgen; Rückerstattungen richten sich nach Ziff. 20–22 und 26.
8. Vertragsschluss, Verfügbarkeitsprüfung und Buchungsprozess
8.1 Auswahl von Wunschdatum/-zeitraum; Vorab-Verfügbarkeitsprüfung.
Der Kunde wählt im Anfrageformular entweder ein konkretes Datum mit Zeitfenster oder einen Zeitraum. MysteryErlebnis prüft die Verfügbarkeit beim Anbieter vor Abgabe des Angebots.
8.2 Angebot mit konkretem Termin bzw. freigegebenen Alternativen.
Das anschließend übermittelte Angebot nennt entweder den konkret verfügbaren Termin (Datum/Uhrzeit) oder – bei Zeitraumwahl – eindeutig bezeichnete Terminoptionen innerhalb des angegebenen Fensters, die der Kunde vor Zahlung aktiv auswählt/freigibt. Das Angebot enthält Eckdaten, den Gesamtpreis (Anbieteranteil + Organisationsanteil), Teilnahmevoraussetzungen, etwaige vor Ort zu entrichtende Zusatzkosten sowie einen befristeten Zahlungslink (i. d. R. 24 Stunden; vgl. Ziff. 9).
8.3 Vertragsschluss und sofortige Fix-Buchung.
Mit Zahlung über den Zahlungslink kommt der Vertrag zwischen dem Kunden und MysteryErlebnis zustande. Unmittelbar nach Zahlungsbestätigung nimmt MysteryErlebnis die verbindliche Fix-Buchung des im Angebot ausgewiesenen/ausgewählten Termins beim Anbieter vor und registriert den Kunden als Teilnehmer (vgl. Ziff. 11.5).
8.4 Ausnahme: kurzfristige Parallelvergabe/Nichtbestätigung.
Sollte der Termin trotz Vorprüfung ausnahmsweise durch Parallelvergabe nicht mehr verfügbar sein oder die Bestätigung des Anbieters ausbleiben, informiert MysteryErlebnis den Kunden unverzüglich und bietet
(i) einen gleichwertigen Ersatztermin ohne Mehrpreis oder
(ii) auf Wunsch die Erstattung nach Ziff. 26 an.
Aufpreise erfolgen nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden.
8.5 Klarstellung.
Ein Anspruch auf bestimmte Instruktoren, Teilnehmerzuschnitte oder Orte besteht nicht; zumutbare organisatorische Abweichungen bleiben unberührt (vgl. Ziff. 22).
8.6 Zeitkritische Termine.
Bei kurzfristigen Terminen kann MysteryErlebnis abweichend verfahren, sofern dies zur Sicherung der Durchführung erforderlich und für den Kunden zumutbar ist; der Kunde wird hierüber informiert.
9. Angebots‑ und Zahlungslink‑Gültigkeit (24 Stunden) und Reaktivierung
Angebote und Zahlungslinks sind zeitlich befristet und – sofern im Angebot nicht anders angegeben – in der Regel 24 Stunden gültig. Nach Ablauf wird der Link aus Sicherheits‑ und Verfügbarkeitsgründen automatisch deaktiviert.
Reaktivierungen stehen unter dem Vorbehalt fortbestehender Verfügbarkeit und ggf. geänderter Anbieterkonditionen (z. B. Kapazität/Saison); rein einseitige Preisänderungen ohne Anlass erfolgen nicht. Mehrfache Reaktivierungen oder Reservierungen ohne Zahlung können aus betriebs‑ und missbrauchspräventiven Gründen abgelehnt werden.
10. Preise, Währung, § 19 UStG (Kleinunternehmer), Organisationsanteil/Wertersatz
Alle Endpreise verstehen sich in Euro (EUR). MysteryErlebnis rechnet als Kleinunternehmer i. S. d. § 19 UStG ab; kein Umsatzsteuer‑Ausweis.
Sofern im Angebot nicht anders angegeben, nicht enthalten: individuelle An‑/Abreise, Verpflegung, optionale Upgrades, Trinkgelder, vor Ort zu entrichtende Entgelte/Kautionen sowie Leistungen Dritter, die nicht ausdrücklich Bestandteil des Angebots sind. Absehbare Zusatzkosten werden vorab transparent benannt (vgl. Ziff. 6).
Preisangaben beziehen sich auf die im Angebot genannte Personenzahl/Leistungsdauer. Änderungen (z. B. Teilnehmerzahl, Terminfenster, private Durchführung statt Gruppentermin) können zu Preis‑/Leistungsanpassungen führen.
Der Organisationsanteil ist – soweit gesetzlich zulässig – in Höhe der bereits erbrachten Leistungen verdient; Wertersatz setzt Ihre ausdrückliche Aufforderung zum Leistungsbeginn vor Fristablauf und unsere Belehrung voraus; bei vollständiger Erfüllung erlischt das Widerrufsrecht (§ 356 Abs. 4 BGB). Der Wertersatz für den Organisationsanteil ist auf den vereinbarten Organisationsanteil begrenzt; eine Überkompensation ist ausgeschlossen.
11. Zahlungsbedingungen; Zahlungsarten; SCA/3‑D‑Secure; Zahlungszeitpunkt
11.1 Allgemeines / Zahlungsabwicklung über Zahlungsdienste
Die Zahlung erfolgt ausschließlich über externe Zahlungsdienstleister (PSP). Verfügbare Zahlungsarten werden im Checkout angezeigt. Rechnung ohne USt‑Ausweis. Zahlungen erfolgen an MysteryErlebnis; wir begleichen den Anbieteranteil im eigenen Namen. Kein Treuhand‑/Durchlaufgeld.
11.2 Zahlungsarten (verfügbarkeitsabhängig über unseren Zahlungsdienstleister Stripe)
- Kredit-/Debitkarte (Visa, Mastercard; Abwicklung über Stripe)
- Apple Pay / Google Pay (über Stripe)
- PayPal und Klarna (soweit im Checkout bereitgestellt)
11.3 Sicherheit (PSD2/SCA/3‑D‑Secure)
Bei karten- oder walletbasierten Zahlungen ist regelmäßig eine starke Kundenauthentifizierung (SCA) erforderlich. Bei Kartenzahlungen wird 3‑D‑Secure 2 (3DS2) als zentrales SCA‑Verfahren eingesetzt; nicht erfolgreich abgeschlossene Authentifizierungen führen zur Ablehnung.
11.4 Zahlungszeitpunkt / Fälligkeit
- Karte / Apple Pay / Google Pay: Betrag sofort fällig; die Zahlung gilt als erfolgt, sobald der jeweilige Zahlungsdienst die Transaktion als erfolgreich bestätigt.
- PayPal / Klarna (falls verfügbar): Fälligkeit, Zahlungsziel, Verzugsfolgen und ggf. Bonitätsprüfung richten sich nach den Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstes.
11.5 Buchungsfortschritt
MysteryErlebnis nimmt die Buchung beim Anbieter (vgl. Ziff. 8) grundsätzlich erst nach Zahlungsbestätigung des eingesetzten Zahlungsdienstes bzw. bei vorläufiger Autorisierung nach ausreichender Zahlungssicherheit vor.
11.6 Zahlungslink
Zum Zahlungslink siehe Ziff. 9.
11.7 Datenverarbeitung
Kartendaten und kontobezogene Informationen werden ausschließlich durch die eingesetzten Zahlungsdienste verarbeitet. MysteryErlebnis speichert keine vollständigen Karten- oder Kontodaten; es können lediglich Transaktions-IDs/Tokens gespeichert werden (Details: Datenschutzerklärung).
11.8 Belege
Der Kunde erhält Transaktions-/Zahlungsbestätigungen per E‑Mail.
11.9 Rückzahlungen (Hinweis)
Rückzahlungen siehe Ziff. 26.
12. Zahlungsausfälle, Rückbelastungen (Disputes/Chargebacks), Rücklasten bei Wallets, Mahnwesen
12.1 Zahlungsausfall vor Buchung
Scheitert eine Zahlung (z. B. abgebrochene Authentifizierung, Ablehnung durch Zahlungsdienst), kommt kein Vertrag über unsere Leistungen zustande; Reservierungen verfallen ggf. automatisch (vgl. Ziff. 9).
12.2 Rückbelastungen / Disputes (Karte, Wallets)
Ausschließlich bei schuldhaft unberechtigten Rückbelastungen dürfen wir tatsächlich angefallene PSP-Gebühren weiterberechnen (Nachweise auf Anfrage) sowie eine angemessene Pauschale von 5 € erheben; Ihnen bleibt der Nachweis eines geringeren Aufwands vorbehalten; uns bleibt der Nachweis höherer Kosten vorbehalten.
Wurde bereits eine Buchung beim Anbieter vorgenommen, kann der Vorgang – je nach Lage – als Umbuchung/Stornierung gelten (vgl. Ziff. 20–22). Hierdurch entstehende Drittkosten (z. B. Stornoentgelte des Anbieters) können weiterbelastet werden, soweit der Kunde den Dispute zu vertreten hat.
12.3 Weitere Zahlarten über Zahlungsdienst (falls angeboten)
Soweit im Checkout zusätzliche Zahlarten über unseren Zahlungsdienstleister bereitgestellt werden, richten sich Fälligkeit, Mahnwesen, Verzugsfolgen und ggf. Bonitätsprüfung nach den Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstes. Gesetzliche Verbraucherrechte bleiben unberührt.
12.4 Leistungssperre / Zurückbehaltung
Bei fälligen, offenen Forderungen ist MysteryErlebnis – soweit gesetzlich zulässig – berechtigt, weitere Leistungen (z. B. Versand von Unterlagen/Gutscheinen, Umbuchungen) bis zum Zahlungsausgleich zurückzuhalten (§ 320 BGB).
12.5 Verzug, Zinsen, Mahnkosten (direkte Forderungen gegenüber MysteryErlebnis)
- Verbraucher geraten spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung/Zahlungsaufforderung in Verzug, sofern hierauf hingewiesen wurde; im Übrigen mit Mahnung.
- Ab Verzug fallen gesetzliche Verzugszinsen an: Verbraucher +5 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz (§ 288 BGB).
- Für Mahnungen nach Verzugseintritt kann MysteryErlebnis einen angemessenen Pauschalaufwand je Mahnung verlangen, soweit nicht geringere oder höhere tatsächliche Kosten nachgewiesen werden.
- Forderungen können an Inkasso/Rechtsanwälte übergeben werden; gesetzlich erstattungsfähige Kosten werden geltend gemacht.
12.6 Missbrauchs- und Betrugsprävention
Bei begründeten Anhaltspunkten für missbräuchliche Bestellungen/Zahlungen (z. B. gestohlene Karten, Identitätsbetrug) kann MysteryErlebnis Bestellungen ablehnen, zusätzliche Verifikationen verlangen, Leistungen sperren oder Verträge anfechten/auflösen, soweit rechtlich zulässig. Bereits angefallene Drittkosten des Anbieters können im gesetzlichen Rahmen geltend gemacht werden; ggf. erfolgt Meldung an Zahlungsdienste/Behörden.
13. Digitale Lieferung (Gutschein per E‑Mail) und Zustellrisiken
13.1 Lieferart
Gutscheine werden ausschließlich digital bereitgestellt (PDF/Code) und an die im Bestellprozess angegebene E‑Mail‑Adresse versendet. Zusätzlich kann ein Download‑Link bereitgestellt werden.
13.2 Lieferzeitpunkt
Die Bereitstellung erfolgt kurzfristig nach erfolgreicher Zahlung (technische Verarbeitung durch den Zahlungsdienst vorbehalten).
13.3 Empfangsbarkeit
Der Kunde stellt sicher, dass
a) die angegebene E‑Mail‑Adresse korrekt ist,
b) sein Postfach über ausreichenden Speicher verfügt,
c) Spam‑/Junk‑Filter sowie Sicherheits‑/Firewall‑Einstellungen den Empfang unserer E‑Mails (inkl. PDF/Links) zulassen.
13.4 Nicht‑Zugang
Erhält der Kunde den Gutschein nicht, informiert er uns zeitnah. Wir stellen den Gutschein kostenfrei erneut zu oder stellen einen neuen Download‑Link bereit; die Gültigkeit des Gutscheins bleibt unberührt.
13.5 Sphärenzuordnung
MysteryErlebnis schuldet die ordnungsgemäße Versendung/Bereitstellung. Empfangsstörungen im Herrschaftsbereich des Kunden (z. B. falsche E‑Mail, Postfach voll, Spamfilter, unternehmensinterne IT‑Sperren) fallen in dessen Risikobereich; wir unterstützen bei der erneuten Zustellung.
13.6 Adresskorrekturen
Tippfehler/Adressänderungen teilt der Kunde unverzüglich mit; wir passen die Zustellung an, sofern der Gutschein noch nicht eingelöst wurde.
14. Technische Voraussetzungen (E‑Mail, PDF, Browser/Stripe)
14.1 E‑Mail & PDF
Erforderlich sind eine funktionsfähige E‑Mail‑Adresse sowie ein gängiger PDF‑Reader (z. B. Vorschau/Acrobat) und Speicherplatz für den Download.
14.2 Browser
Aktuelle Version eines gängigen Browsers (z. B. Chrome, Safari, Firefox, Edge) mit aktivierten Cookies/JavaScript für Checkout, Kundenkommunikation und Gutschein‑Download.
14.3 Endgerät/Internet
Internetzugang sowie ein geeignetes Endgerät (Smartphone/Tablet/PC), um E‑Mails zu empfangen und PDF/Links zu öffnen.
14.4 Zahlung/Authentifizierung
Zu SCA/3‑D‑Secure vgl. Ziff. 11.3.
14.5 Systemänderungen
Technik‑/Sicherheits‑Updates können die Mindestanforderungen ändern; wir informieren, sofern für bereits erworbene Gutscheine wesentlich.
15. Gutscheine: Erwerb, Format (PDF/Code), Zustellung
15.1 Erwerb
Gutscheine können als Wertgutschein (betragsbezogen, für mehrere Leistungen einsetzbar) oder als Termingutschein (terminierte Leistung zu einem konkreten Datum/Zeitraum) erworben werden. Details ergeben sich aus der Produktbeschreibung im Bestellprozess.
15.2 Bereitstellung
Nach Zahlung stellt MysteryErlebnis den Gutschein digital zu (PDF/Code per E‑Mail; ggf. zusätzlich Download‑Link).
15.3 Inhalt
Der Gutschein enthält mindestens: Gutscheinart, Code/Kennung, ggf. Nennwert, Hinweise zur Einlösung, Gültigkeits‑/Verfallsangaben (sofern festgelegt) und Kontakthinweise für Support.
15.4 Kein gesetzliches Zahlungsmittel
Gutscheine sind kein gesetzliches Zahlungsmittel, nicht verzinslich und nicht Teil eines Einlagengeschäfts.
15.5 Recht auf Digitalbeleg
Der Kunde kann den Gutschein erneut als PDF anfordern, solange er nicht eingelöst oder gesperrt ist (vgl. Ziff. 17).
16. Gutscheine: Gültigkeit/Verjährung, Teil‑/Mehrfacheinlösung, Restwerte
16.1 Verjährung
Ohne abweichende Angabe verjähren Ansprüche aus Gutscheinen nach §§ 195, 199 BGB innerhalb von drei Jahren, beginnend mit dem Schluss des Ausstellungsjahres. Angegebene „Gültigkeitsdaten" sind reine Nutzungshinweise und verkürzen die gesetzliche Verjährung (3 Jahre ab Jahresende) nicht.
16.2 Teil‑/Mehrfacheinlösung (Restwert‑System)
Soweit im Gutschein/Checkout ausgewiesen, sind Teil‑ und Mehrfacheinlösungen möglich. Restwerte verbleiben bis zum Ablauf der Gültigkeit auf dem Gutschein (gleicher Code oder Neucode) und können für weitere Buchungen eingesetzt werden.
16.3 Rundung/Saldo
Restwerte werden centgenau geführt. Technisch bedingte Rundungsdifferenzen im Centbereich bleiben vorbehalten.
16.4 Keine Barauszahlung
Eine Barauszahlung des (Rest‑)Werts ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig und sofern in der Aktion/Produktbeschreibung nichts Abweichendes geregelt ist. Gesetzlich zwingende Ansprüche bleiben unberührt.
16.5 Termingutscheine
Bei Termingutscheinen ist die Einlösung an den konkret vereinbarten Termin/Zeitraum gebunden; Nichtinanspruchnahme kann zum Verfall führen (vgl. Ziff. 20–22).
16.6 Wertänderungen/Preisstand
Bei Wertgutscheinen gilt der aufgedruckte/gespeicherte Nennwert; spätere Preisänderungen einzelner Leistungen berühren den Wert nicht (eine ggf. notwendige Zuzahlung oder Auswahl einer gleichwertigen Alternative ist möglich).
16.7 Zinslosigkeit
Guthaben/Gutscheine werden nicht verzinst.
17. Gutscheine: Übertragbarkeit, Verlust/Diebstahl/Missbrauch, Sperre
17.1 Übertragbarkeit
Gutscheine sind bis zur verbindlichen Terminvereinbarung frei übertragbar. Nach Terminvereinbarung ist eine Übertragung nur mit unserer Zustimmung und nach Verfügbarkeit des Anbieters möglich; hierbei können Umbuchungs‑/Namenänderungsentgelte des Anbieters anfallen. Der neue Teilnehmer muss sämtliche Teilnahmevoraussetzungen erfüllen (vgl. Ziff. 20–22).
17.2 Sorgfaltspflicht
Gutscheine/Code sind wie Bargeld aufzubewahren und nicht öffentlich zu teilen. Wer den gültigen Code einlöst, erwirbt die Leistung; MysteryErlebnis darf die Einlösung als berechtigte Nutzung behandeln.
17.3 Verlust/Diebstahl
Bei Verlust/Diebstahl informiert der Kunde uns unverzüglich unter Angabe von Bestelldaten und – soweit vorhanden – Code/Kennung.
17.4 Sperre/Neuausstellung
MysteryErlebnis kann (ist aber nicht verpflichtet), noch nicht eingelöste Gutscheine sperren und ersetzen, wenn eine eindeutige Zuordnung möglich ist und kein Missbrauch erfolgt ist. Eine Gewähr für lückenlose Sperrwirkung besteht nicht.
17.5 Missbrauch/Fraud
Bei Anzeichen von Missbrauch (z. B. unbefugte Veröffentlichung, technische Manipulation) sind wir berechtigt, Gutscheine vorübergehend zu sperren, Identitäts‑/Besitznachweise zu verlangen und ggf. Ersatzcodes auszustellen oder die Einlösung abzulehnen, soweit erforderlich und zumutbar.
17.6 Kommerzieller Weiterverkauf
Der gewerbliche Weiterverkauf von Gutscheinen ohne unsere vorherige Zustimmung ist nicht gestattet.
18. Gutscheine: Kombination mit Rabatten/Aktionen und Grenzen
18.1 Kombinationsregeln
Ob und in welchem Umfang Gutscheine mit Rabatt‑/Aktionscodes kombinierbar sind, ergibt sich aus den jeweiligen Aktionsbedingungen. Soweit nicht anders angegeben, sind Aktionen nicht kombinierbar.
18.2 Anrechnungsbasis
Wertgutscheine werden – soweit nicht abweichend ausgewiesen – auf den im Checkout ausgewiesenen Gesamtbetrag (Anbieteranteil + Organisationsanteil) angerechnet.
18.3 Keine Rückwirkung
Eine rückwirkende Anrechnung auf bereits getätigte Bestellungen ist ausgeschlossen.
18.4 Kein Gutschein‑Kauf mit Gutschein
Soweit nicht ausdrücklich abweichend geregelt, können Gutscheine nicht zum Erwerb weiterer Gutscheine eingesetzt werden.
18.5 Mindestbestellwerte/Artikelbindungen
Mindestbestellwerte, Artikel‑/Leistungsbindungen oder zeitliche Beschränkungen ergeben sich aus der jeweiligen Aktion und werden transparent im Bestellprozess angezeigt.
18.6 Missbrauchsvorbehalt
Bei Missbrauch (z. B. Mehrfachverwendung entgegen den Bedingungen, technische Manipulation) können wir die Vorteile stornieren, Gutscheine sperren und eine Nachberechnung in angemessener Höhe vornehmen; gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
19. Terminierung (Wunschdatum/-zeitraum; Fixierung nach Zahlung)
19.1 Vorab-Check.
Die Verfügbarkeitsprüfung erfolgt vor der Zahlung auf Basis des gewählten Datums oder – bei Zeitraumwahl – der im Angebot genannten Alternativen.
19.2 Fixierung.
Nach Zahlung wird der im Angebot ausgewiesene bzw. vom Kunden ausgewählte Termin sofort beim Anbieter fix gebucht. Die Fixierung wird dem Kunden in Textform bestätigt.
19.3 Mitwirkung und Änderungen.
Der Kunde stellt alle erforderlichen Angaben und Nachweise (z. B. Teilnehmerdaten, Alters-/Gesundheits-/Gewichtsnachweise) vollständig und rechtzeitig bereit. Änderungen auf Kundenwunsch können – je nach Anbieter – Mehrkosten auslösen; hierüber informiert MysteryErlebnis vorab.
19.4 Sonderfall Nichtzustandekommen.
Kommt die Fixierung trotz Vorprüfung ausnahmsweise nicht zustande (z. B. Parallelvergabe), gilt Ziff. 8.4 und 26.
(Diese Neufassung ersetzt das bisherige „mindestens zwei zumutbare Termine binnen 14–30 Tagen"-Verfahren.)
20. Umbuchung und Stornierung (Neufassung)
20.1 Termingutscheine/Fixtermine (Freizeitveranstaltungen).
Bei fixierten Terminen (Termingutschein) besteht kein Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB; vgl. Ziff. 23/24). Umbuchungen/Stornierungen richten sich nach den Fristen und Entgelten des Anbieters. MysteryErlebnis unterstützt die Koordination ohne Rechtsanspruch auf Erfolg.
20.2 Vor Fixierung (Zeitraumfall vor Zahlung).
Solange vor Zahlung noch keine Fixierung erfolgt ist, sind Anpassungen (z. B. Wechsel innerhalb des gewählten Zeitraums) nach Verfügbarkeit möglich. Bereits entstandene Drittkosten des Anbieters sowie ein angemessener Aufwendungsersatz für zusätzliche Organisation durch MysteryErlebnis können anfallen; hierüber wird vorab informiert (vgl. Ziff. 10).
20.3 Anbieter-, Sicherheits- und Wettergründe.
Bei Umbuchungen aus Sicherheits-, Wetter- oder betriebsbedingten Gründen gilt Ziff. 22.
20.4 Folgen.
Etwaige Erstattungen ergeben sich aus Ziff. 26.
21. No‑Show und verspätetes Erscheinen
- No‑Show: Erscheint der Kunde bzw. erscheinen Teilnehmer nicht oder zu spät und ist eine Teilnahme dadurch nicht mehr möglich, gilt die Leistung als erbracht/verfallen; ein Anspruch auf Rückerstattung oder Neuterminierung besteht nicht, sofern der Anbieter nichts Abweichendes vorsieht.
- Verspätung: Bei verspätetem Eintreffen kann der Anbieter die Leistung kürzen oder ablehnen (Sicherheits-/Ablaufgründe). Mehrkosten (z. B. Zusatzslot) trägt der Kunde, wenn er die Verspätung zu vertreten hat.
- Pflichten: Der Kunde ist für Pünktlichkeit, Anreiseplanung und Mitführung erforderlicher Nachweise/Ausrüstung verantwortlich.
- Kulanz: MysteryErlebnis bemüht sich um Kulanzlösungen mit dem Anbieter; ein Rechtsanspruch besteht nicht. Weitergehende Regelungen des Anbieters gehen vor.
Erstattungen richten sich nach Ziff. 26.
22. Leistungsänderungen, Wetter/Absagen, Ersatzleistungen (Neufassung)
22.1 Zumutbare Anpassungen.
Anbieter dürfen Ablauf, Ort, Dauer oder Gruppenzuschnitt angemessen ändern, soweit dies aus Sicherheits-, Witterungs- oder betriebsbedingten Gründen erforderlich und dem Kunden zumutbar ist; die Wesensart der Aktivität bleibt gewahrt.
22.2 Absage/Verlegung; Gleichwertigkeit; Zustimmung bei Mehrpreis.
Bei ungeeigneten Bedingungen, Nichterreichen von Mindestteilnehmerzahlen oder Anbieterausfall informiert MysteryErlebnis den Kunden unverzüglich und bietet
(i) einen Ersatztermin oder
(ii) eine gleichwertige Alternative ohne Mehrpreis an.
Gleichwertig bedeutet insbesondere ähnlicher Aktivitätstyp, vergleichbare Dauer/Leistungsinhalte, gleiche/nahe Region und kein Mehrpreis für den Kunden. Aufpreise erfolgen nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden. Ist beides unzumutbar oder nicht verfügbar, gilt Ziff. 26.
22.3 Reisekosten/Drittaufwendungen.
Eigenständig organisierte An-/Abreise, Unterkunft oder sonstige Aufwendungen werden bei witterungs-/anbieterseitigen Änderungen nicht erstattet, soweit keine zwingende gesetzliche Regelung etwas anderes vorschreibt.
22.4 Höhere Gewalt.
Im Übrigen gilt Ziff. 40.
23. Widerrufsrecht
Kein Widerruf bei Freizeit‑Terminen: Bei Verträgen über Dienstleistungen im Bereich Freizeitbetätigung mit spezifischem Termin/Zeitraum besteht kein Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB; gilt nicht für unbefristete Wertgutscheine).
Widerrufsbelehrung (für unbefristete Wertgutscheine / noch nicht fix terminierte Leistungen; Wertersatz vgl. Ziff. 10)
Die vollständige Widerrufsbelehrung finden Sie in Ziff. 24 (Belehrung); das Muster‑Widerrufsformular in Ziff. 25 (Anlage).
24. Widerrufsbelehrung (für Wertgutscheine/nicht fix terminierte Leistungen) - Anlage
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (MysteryErlebnis, Im Daubenthal 18, 41539 Dormagen, Tel.: 0176 42716630, E‑Mail: info@mysteryerlebnis.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E‑Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster‑Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Rechtsgrundlagen: § 357 BGB (Rückzahlungspflichten), § 357a Abs. 2 BGB (Wertersatz bei Dienstleistungen), § 356 Abs. 4 BGB (Erlöschen des Widerrufsrechts), Muster-Widerrufsbelehrung gem. Anlage 1 zu Art. 246a § 1 EGBGB.
Zu Rückzahlungsweg und Ablauf vgl. Ziff. 26.
25. Muster‑Widerrufsformular (Anlage)
Muster‑Widerrufsformular
– An MysteryErlebnis, Im Daubenthal 18, 41539 Dormagen, info@mysteryerlebnis.de:
Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Leistung …
Bestellt am … / erhalten am …
Name des/der Verbraucher(s), Anschrift des/der Verbraucher(s)
Datum, Unterschrift (nur bei Post)
26. Erstattungen: Anlässe, Höhe, Zahlungsweg, Fristen (Neufassung)
26.1 Anlässe.
Erstattungen ergeben sich insbesondere aus:
a) Widerruf (nur bei Wertgutscheinen/nicht fix terminierten Leistungen; vgl. Ziff. 23–25),
b) Nichtbestätigung/Absage/Parallelvergabe trotz Vorprüfung (Ziff. 8.4/22),
c) Umbuchung/Storno gemäß Anbieterregeln (Ziff. 20),
d) gesetzlicher Rückabwicklung (z. B. Rücktritt, Minderung, Schadensersatz).
26.2 Höhe.
a) Widerruf (Verbraucher): Rückzahlung des Gesamtbetrags binnen 14 Tagen ab Zugang der Widerrufserklärung; Wertersatz für bereits erbrachte Organisationsleistungen, wenn der Kunde den Leistungsbeginn vor Fristablauf verlangt hat und hierüber belehrt wurde (§ 357a Abs. 2 BGB; § 356 Abs. 4 BGB; vgl. Ziff. 10, 24).
b) Anbieter-Absage/Nichtbestätigung/Parallelvergabe: 100 % Erstattung des Anbieteranteils; der Organisationsanteil verbleibt nur in Höhe der bereits erbrachten Leistungen (Wertersatz). Alternativ kann der Kunde eine gleichwertige Ersatzleistung ohne Mehrpreis wählen (Ziff. 22).
c) Kunden-Storno/Umbuchung: Erstattungen richten sich nach den Fristen/Entgelten des Anbieters; Drittkosten und ein angemessener Organisationsaufwand von MysteryErlebnis können weiterberechnet werden (vorherige Information).
d) No-Show/Verspätung: Kein Erstattungsanspruch, sofern der Anbieter nichts Abweichendes vorsieht (Ziff. 21).
26.3 Zahlungsweg.
Erstattungen erfolgen – soweit technisch möglich – über dasselbe Zahlungsmittel und denselben Zahlungsdienst wie bei der Bestellung. Bei Gutscheineinsatz: Restwertgutschrift auf denselben Code/Ersatzcode (vgl. Ziff. 16–18).
26.4 Fristen & Ablauf; Verrechnung.
Widerrufsfälle: Auszahlung spätestens binnen 14 Tagen; Zurückbehalt bis zur Klärung des Wertersatzes ist zulässig.
Sonstige Fälle: Rückzahlung unverzüglich nach Anspruchsklärung; Laufzeiten von Zahlungsdiensten können die Wertstellung beeinflussen. Verrechnung mit unbestrittenen/rechtskräftigen Gegenforderungen (z. B. Anbieter-Stornokosten, PSP-Gebühren bei unberechtigten Disputes, vgl. Ziff. 12) ist zulässig.
26.5 Nachweise/Missbrauchsschutz.
Bei begründeten Zweifeln an der Berechtigung einer Erstattung kann MysteryErlebnis angemessene Nachweise (Identität/Kontoinhaberschaft) verlangen.
27. Gewährleistung bei Dienstleistungen
27.1 Leistungsstandard von MysteryErlebnis
Wir erbringen unsere Planungs- und Organisationsleistungen mit der im Verkehr üblichen Sorgfalt. Vertragsgegenstand ist die Überlassung einer Teilnahmeberechtigung (Ticket/Gutschein) sowie die hierauf bezogene Organisation/Koordination (Ziff. 5–8).
27.2 Ihre Rechte bei Pflichtverletzungen unserer eigenen Leistungen
Stellen Sie einen Mangel unserer eigenen Leistungen fest (z. B. fehlerhafte Eckdaten, keine oder falsche Reservierung trotz Zahlung), teilen Sie uns dies unverzüglich mit (Ziff. 33). Wir schaffen Abhilfe innerhalb einer angemessenen Frist (Nachholung/Korrektur).
Schlägt die Abhilfe fehl, ist sie unzumutbar oder kommt sie nicht rechtzeitig, stehen Ihnen die gesetzlichen Rechte zu (insbesondere Schadensersatz nach §§ 280 ff. BGB; ggf. Rücktritt/Minderung nach den anwendbaren Vorschriften). Bereits erbrachte Leistungen werden dann entsprechend der gesetzlichen Vorgaben abgerechnet; Wertersatz siehe Ziff. 10 und 24.
27.3 Durchführung des Erlebnisses durch Anbieter
Die Durchführung vor Ort liegt in der Verantwortung des Anbieters (Ziff. 7, 22, 28.3). Etwaige Mängel der Durchführung (Ablauf, Sicherheit, Qualität am Tag der Leistung) sind primär gegenüber dem Anbieter geltend zu machen; wir unterstützen Sie organisatorisch bei der Klärung. Eine Haftung von MysteryErlebnis für Durchführungs-Mängel besteht nur, soweit uns ein Auswahl-, Informations- oder Organisationsverschulden trifft (Ziff. 28.3).
27.4 Keine Mängel in der Risikosphäre des Kunden/Dritter
Störungen außerhalb unseres Verantwortungsbereichs (z. B. E-Mail-Empfang im Kundenpostfach, Unternehmens-Firewalls, Wetter, höhere Gewalt, Ziff. 13.5 und 40) begründen keinen Gewährleistungsanspruch gegen MysteryErlebnis.
28. Haftung
28.1 Unbeschränkte Haftung: Wir haften unbegrenzt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
28.2 Wesentliche Pflichten: Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten); die Haftung ist der Höhe nach auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.
28.3 Durchführung durch Anbieter: Die Durchführung der Erlebnisse obliegt dem jeweiligen Anbieter. Für die Durchführung haften wir nicht, es sei denn, es liegt Auswahl-, Informations- oder Organisationsverschulden von uns vor. Anbieter sind keine Erfüllungsgehilfen hinsichtlich der Durchführung.
28.4 Verjährung: Es gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
29. Kundenpflichten und Mitwirkung
29.1 Richtige Angaben & Erreichbarkeit
Sie machen bei Anfrage, Buchung und Einlösung vollständige und zutreffende Angaben (u. a. Region, Zeitraum, Personenanzahl, Gruppentyp, Budget, Präferenzen/No-Gos, ggf. Firmenangaben). Änderungen Ihrer Angaben teilen Sie uns unverzüglich mit. Sie stellen sicher, dass Sie unter den angegebenen Kontaktdaten erreichbar sind.
29.2 Fristen für Rückmeldungen
Für Rückfragen und Präzisierungen antworten Sie zeitnah; ausbleibende Rückmeldungen können Auswahl- und Reservierungsmöglichkeiten beschränken. Bei Fristversäumnis können Angebote/Slots verfallen (vgl. Zahlungslink-Gültigkeit).
29.3 Dokumente & Nachweise
Erforderliche Nachweise (z. B. Alters-/Identitäts-/Gesundheits-/Gewichtsnachweise) sind vorab oder vor Ort vorzulegen. Fehlende Nachweise können zum Ausschluss von der Teilnahme ohne Erstattungsanspruch führen (s. Ziff. 21, 22, 26).
29.4 Befolgung von Anbieter-Regeln
Vor Ort sind die Anweisungen des Anbieters sowie Sicherheits- und Hausordnungen strikt einzuhalten. Unpünktliches Erscheinen, Nichtbefolgung von Anweisungen, Alkohol-/Drogenbeeinflussung oder sonstiges vertragswidriges Verhalten kann zum Ausschluss führen; Erstattungsansprüche richten sich nach Ziff. 22 und 26.
29.5 Mitwirkung bei Umbuchung/Ersatz
Bei Nichtverfügbarkeit bzw. Anbieter-Absage wirken Sie an zumutbaren Ersatzterminen oder -optionen mit (s. Ziff. 22). Verweigern Sie ohne sachlichen Grund eine gleichwertige, zumutbare Option, gelten die Erstattungsregeln nach Ziff. 26.
30. Sicherheits-, Gesundheits- & Eignungsvoraussetzungen
30.1 Teilnahmevoraussetzungen vor Vertragsschluss
Wir weisen vor Vertragsschluss auf zwingende Teilnahmevoraussetzungen/Einschränkungen hin (z. B. Intensität, Indoor/Outdoor, Mindestalter, Größen-/Gewichtsgrenzen, erforderliche Ausrüstung, Gesundheitskontraindikationen, ggf. Zusatzkosten vor Ort), ohne das Erlebnis zu „spoilern" (vgl. Ziff. 5–7).
30.2 Selbstauskunft & Ausschlussrecht
Sie versichern, dass keine Ihnen bekannten gesundheitlichen Gründe der Teilnahme entgegenstehen, und informieren uns/den Anbieter über relevante Risiken. Der Anbieter kann Sie bei Sicherheitsbedenken ausschließen. Dies gilt insbesondere bei Alkohol-/Drogenkonsum, aggressivem Verhalten, Falschangaben oder Nichtbefolgung von Sicherheitsanweisungen.
30.3 Eigenverantwortung
Sie nehmen an erlebnis-typischen Aktivitäten eigenverantwortlich teil und beachten Hinweise/Einschätzungen des Anbieters. Schäden, die durch Verstöße gegen Anweisungen, Falschangaben oder das Verschweigen relevanter Eignungsmängel entstehen, können Ihre Ansprüche mindern oder ausschließen (s. Ziff. 21, 22, 26).
31. Minderjährige
31.1 Grundsatz
Eine Teilnahme Minderjähriger ist nur zulässig, wenn das jeweilige Erlebnis hierfür freigegeben ist und die in der Angebotsbeschreibung genannten Voraussetzungen erfüllt sind.
31.2 Begleitung/Einwilligung
Je nach Erlebnis ist entweder die Begleitung durch eine sorgeberechtigte Person oder eine vorherige schriftliche Einwilligung der Sorgeberechtigten erforderlich. Der Anbieter kann geeignete Nachweise (Ausweis, Vollmacht) verlangen.
31.3 Aufsicht & Verantwortung
Begleitpersonen haben die Aufsicht sicherzustellen und für die Einhaltung der Anbieter-Regeln zu sorgen. Kommt es wegen fehlender Begleitung/Einwilligung zu einem Ausschluss, gelten die Regeln nach Ziff. 22 und 26.
32. Datenschutz-Hinweis (Kurzverweis)
32.1 Zweck & Kategorien
Zur Anfrage-, Angebots-, Buchungs- und Durchführungsabwicklung verarbeiten wir Kontakt-, Buchungs- und Teilnehmerdaten (z. B. Name, Kontaktdaten, Personenanzahl, Präferenzen/No-Gos, gebuchte Option/Termin, Status, ggf. besondere Teilnahmevoraussetzungen).
32.2 Rechtsgrundlagen
Die Verarbeitung erfolgt zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen und Erfüllung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), zur Erfüllung rechtlicher Pflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) und auf Basis berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; z. B. Betrugsprävention, Abwicklung mit Anbietern/Zahlungsdiensten). Für Werbung verwenden wir Daten nur mit Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) oder im Rahmen gesetzlicher Erlaubnisse. Soweit für die Teilnahme zwingend Gesundheitsangaben erforderlich sind, verarbeiten wir diese ausschließlich nach vorheriger ausdrücklicher Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO) und nur zweckgebunden.
32.3 Empfänger & Übermittlung
Wir übermitteln Daten nur zweckgebunden an Anbieter (zur Durchführung) und Zahlungsdienste (Zahlungsabwicklung) sowie an weitere Dienstleister, soweit erforderlich. Details, ggf. Drittlandübermittlungen und Schutzmechanismen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
32.4 Speicherdauer & Rechte
Speicherfristen richten sich nach gesetzlichen Vorgaben und Erforderlichkeit. Ihnen stehen die Rechte aus Art. 15–21 DSGVO zu (Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch). Ausführliche Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (dort auch Kontaktdaten/DSB).
33. Kommunikation & Support
33.1 Kontaktwege
Offizielle Kontaktkanäle sind die auf der Website/im Impressum angegebenen E-Mail-Adressen und ggf. Telefonnummern. Für rechtsrelevante Erklärungen (z. B. Widerruf, Mängelanzeigen, Umbuchungswünsche) genügt Textform (z. B. E-Mail). Textform bedeutet eine lesbare Erklärung auf einem dauerhaften Datenträger, die Ihnen zugeordnet werden kann.
33.2 Reaktionszeiten
Wir antworten werktags in der Regel binnen 24–48 Stunden. Am Durchführungstag sind dringende Anliegen vorrangig direkt mit dem Anbieter zu klären; wir unterstützen ergänzend.
33.3 Zustellbarkeit
Sie stellen sicher, dass unsere E‑Mails Sie erreichen (Spam‑Filter/Inbox/Whitelist). E‑Mails gelten im Regelfall als zugegangen, sobald sie im Machtbereich der zuletzt mitgeteilten Adresse abrufbar sind, sofern keine Fehlermeldung/Nichtzustellung (Bounce) vorliegt.
33.4 Dokumentation
Wir können Kommunikation inhaltlich und zeitlich dokumentieren, soweit dies zur Vertragsabwicklung, Beweissicherung oder Rechtsdurchsetzung erforderlich ist (vgl. Datenschutzhinweis).
34. Nutzungsrechte an Website‑Inhalten; Urheber‑ und Markenrechte
34.1 Schutzrechte / Rechteinhaber
Alle auf der Website, in Angebots-/Zahlungslinks und sonstigen Kommunikationsmitteln verwendeten Inhalte (u. a. Texte, Fotos, Grafiken, Layouts, Ton-/Video-Sequenzen, Marken, Logos, Produkt-/Dienstleistungsbezeichnungen) sind rechtlich geschützt. Rechteinhaber sind MysteryErlebnis oder entsprechend bezeichnete Dritte.
34.2 Keine stillschweigende Lizenz
Durch Aufruf/Anzeige entsteht keinerlei Lizenz an Schutzrechten. Zulässig ist ausschließlich die bestimmungsgemäße, rein private Nutzung der Inhalte zur Information über unsere Leistungen und für eine beabsichtigte Buchung.
34.3 Verbotene Verwertungen
Nicht gestattet sind insbesondere Vervielfältigung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung, Bearbeitung, Übersetzung, Entnahme wesentlicher Teile, systematisches Auslesen („Scraping"), automatisiertes Auswerten sowie jede sonstige Nutzung über den bestimmungsgemäßen Zweck hinaus, soweit nicht gesetzlich erlaubt oder zuvor in Textform gestattet. Weitergehende Verbote und Maßnahmen ergeben sich aus Ziff. 37.
34.4 Marken-/Kennzeichenhinweise
„MysteryErlebnis" und ggf. weitere Kennzeichen sind geschützte Marken/Kennzeichen. Drittmarken gehören den jeweiligen Inhabern. Marken- oder Logo-Nutzungen (z. B. zu Referenz-/Werbezwecken) bedürfen unserer vorherigen Zustimmung in Textform.
34.5 Schutz technischer Maßnahmen / Copyright-Hinweise
Sperren, Wasserzeichen, Copyright-Vermerke oder sonstige Schutzvermerke dürfen nicht entfernt, verdeckt oder verändert werden.
34.6 Hinweise auf Rechtsverletzungen
Sollten Sie eine mögliche Rechtsverletzung feststellen (z. B. Urheber-/Markenrechtsverstoß), informieren Sie uns bitte über die in Ziff. 33 genannten Kontakte. Wir prüfen den Hinweis zeitnah und ergreifen erforderliche Maßnahmen nach den gesetzlichen Vorgaben.
35. Nutzerinhalte (UGC: Foto/Video/Bewertungen) – Rechte‑Einräumung und Grenzen
35.1 Begriff und Anwendungsbereich
„Nutzerinhalte" sind alle von Kunden übermittelte oder freigegebene Inhalte (z. B. Bewertungen, Erfahrungsberichte, Fotos/Videos von Erlebnissen, Social-Posts, Testimonials), die sich auf unsere Leistungen beziehen.
35.2 Einräumung einfacher Nutzungsrechte (nicht-exklusiv)
Mit Übermittlung/Erteilung der Veröffentlichungsfreigabe räumen Sie uns ein einfaches, räumlich unbegrenztes, übertragbares und unterlizenzierbares Nutzungsrecht an Ihren Nutzerinhalten ein, beschränkt auf folgende Zwecke:
a) Darstellung/Weiterentwicklung unserer Leistungen (Website, Angebotsseiten, Buchungs-/Zahlungslinks, Kundenkommunikation),
b) Redaktionelle Verwendung (z. B. Erfahrungssektionen, FAQs),
c) technische Anpassungen (Format-, Größen-, Qualitäts-, Metadaten-Anpassungen, Zuschnitt),
jeweils ohne Entstellung Ihrer berechtigten Urheberpersönlichkeitsinteressen. Eine werbliche Nutzung außerhalb unserer eigenen Kanäle (z. B. bezahlte Anzeigen, Print-Werbung) erfolgt nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung. Personenbezogene Daten verarbeiten wir nach Ziff. 32 (Datenschutz).
35.3 Rechte Dritter / Einwilligungen bei Abbildungen von Personen
Sie versichern, über alle für die oben genannten Nutzungen erforderlichen Rechte zu verfügen und keine Rechte Dritter (z. B. Urheber-, Leistungsschutz-, Marken-, Persönlichkeitsrechte, Rechte am eigenen Bild) zu verletzen. Sofern Personen erkennbar abgebildet sind, bestätigen Sie, dass deren notwendige Einwilligungen vorliegen und uns auf Verlangen nachgewiesen werden können.
35.4 Moderation / Ablehnung / Entfernung
Wir dürfen Nutzerinhalte jederzeit prüfen, ablehnen, kürzen, mit erläuternden Hinweisen versehen oder entfernen, wenn sachliche Gründe bestehen (z. B. Rechtsverletzungen, Unangemessenheit, Sicherheits-/Compliance-Gründe). Ein Anspruch auf Veröffentlichung oder dauerhafte Verfügbarkeit besteht nicht.
35.5 Vergütung / Kennzeichnung
Für die Nutzung von Nutzerinhalten wird – vorbehaltlich gesonderter Vereinbarung – keine Vergütung geschuldet. Wir dürfen (sofern angegeben) den Vornamen, Initialen oder ein Pseudonym in räumlicher Nähe zum Inhalt angeben; weitergehende personenbezogene Angaben nur nach Einwilligung (vgl. Ziff. 32).
35.6 Freistellung (eng und angemessen)
Verletzen Nutzerinhalte Rechte Dritter und haben Sie dies zu vertreten, stellen Sie uns von berechtigten Ansprüchen Dritter in angemessenem Umfang frei; dies umfasst erforderliche Rechtsverteidigungskosten nach gesetzlichen Maßstäben. Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur, soweit Sie Pflichten vorsätzlich oder fahrlässig verletzt haben; weitergehende zwingende Rechte bleiben unberührt.
35.7 Beendigung der Nutzungsrechte / Backups
Widerrufen Sie eine erteilte Freigabe oder löschen wir Nutzerinhalte, endet die künftige Nutzung. Kopien in Sicherungs-/Archivsystemen und bereits erfolgte rechtmäßige Nutzungen (z. B. in veröffentlichten Beiträgen) bleiben hiervon unberührt; wir entfernen Inhalte im Rahmen des Zumutbaren aus aktiven Systemen.
36. Website‑ und Chatbot‑Nutzungsbedingungen; Informationscharakter; Haftung für Inhalte
36.1 Informationszweck / Verbindlichkeit von Vertragsunterlagen
Die auf der Website und in etwaigen Chatbot-Interaktionen bereitgestellten Informationen dienen der allgemeinen Orientierung über unsere Leistungen. Maßgeblich für Inhalt, Umfang und Preis sind ausschließlich das konkrete Angebot, der Bestell-/Zahlungsvorgang und die Vertragsbestätigung (vgl. Ziff. 5, 8–11).
36.2 Chatbot-Hinweis (automationsgestützte Antworten)
Chatbot-Antworten können ganz oder teilweise automatisiert generiert werden. Sie stellen keine individuelle Beratung (z. B. Rechts-/Medizin-/Steuerberatung) dar und ersetzen keine sorgfältige Prüfung des konkreten Angebots. Verbindliche Auskünfte zu Buchungen ergeben sich aus unseren Vertragsunterlagen und schriftlichen Bestätigungen.
36.3 Verfügbarkeit / Wartung
Wir bemühen uns um hohe Verfügbarkeit der Website und Kommunikationskanäle; Unterbrechungen (Wartung, Updates, Störungen fremder Netze/Plattformen) können auftreten. Ein Anspruch auf ständige Verfügbarkeit besteht nicht. Ziff. 28 (Haftung) gilt entsprechend; höhere Gewalt siehe Ziff. 40.
36.4 Externe Inhalte / Links / eingebettete Dienste
Verlinkungen oder Einbettungen führen zu Inhalten Dritter. Für deren Rechtmäßigkeit, Richtigkeit und Verfügbarkeit sind ausschließlich die jeweiligen Anbieter verantwortlich; eine Zueigenmachung erfolgt nur bei ausdrücklicher Kennzeichnung. Hinweise auf Rechtsverletzungen prüfen wir und entfernen beanstandete Inhalte/Links nach den gesetzlichen Vorgaben.
36.5 Haftungsmaßstab
Für Schäden aus der Nutzung von Website-/Chatbot-Informationen haften wir nach den Regelungen in Ziff. 28 (insb. unbeschränkte Haftung bei Vorsatz/grober Fahrlässigkeit/Leben-, Körper-, Gesundheit; bei einfacher Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Pflichten und begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden).
36.6 Weitere Pflichten / Missbrauchsprävention
Technische Schutzmechanismen (z. B. Rate-Limits, Captchas) dürfen nicht umgangen werden. Ergänzend gelten die Verbote und Maßnahmen nach Ziff. 37.
37. Verbotene Nutzungen, Missbrauchs‑ und Betrugsprävention (z. B. Gutschein‑Fraud)
37.1 Verbotene Handlungen
Untersagt sind insbesondere:
- a) die Mehrfach-, Weiter- oder Fehlverwendung von Gutscheinen/ Aktionscodes entgegen den jeweils geltenden Bedingungen (z. B. Vervielfältigung, unbefugte Veröffentlichung, Umgehung technischer Beschränkungen),
- b) Identitäts-, Zahlungs- oder Chargeback-Betrug (z. B. Nutzung gestohlener Zahlungsdaten, bewusst unzutreffende Disputes),
- c) automatisiertes Auslesen (Scraping, Bots) oder sonstige Eingriffe in technische Systeme/Workflows,
- d) gewerblicher Weiterverkauf von Gutscheinen ohne unsere vorherige Zustimmung (vgl. Ziff. 17.6),
- e) Sicherheits- und Manipulationshandlungen, die Funktion, Sicherheit oder Verfügbarkeit unserer Dienste beeinträchtigen.
37.2 Maßnahmen
Bei Verstößen dürfen wir – unter Abwägung Ihrer und unserer Interessen – geeignete Maßnahmen ergreifen, u. a.: Sperre/Blockade von Codes, Verweigerung/Rückabwicklung von Leistungen, Stornierung missbräuchlicher Bestellungen, Anforderung von Identitäts-/Besitz-/Zahlungsnachweisen, Meldung an Zahlungsdienste/Behörden sowie Geltendmachung von Schadensersatz. Gebühren-/Aufwandsregelungen ergeben sich abschließend aus Ziff. 12.
37.3 Daten- und Nachweisprüfung
Zur Betrugsprävention dürfen wir im erforderlichen und zumutbaren Umfang Transaktions- und Nutzungsdaten prüfen, technische Schutzmechanismen einsetzen sowie Einlösungen/Bestellungen bis zur Klärung vorläufig aussetzen (vgl. Ziff. 12, 17, 26; Details in der Datenschutzerklärung).
38. Aufrechnung, Zurückbehaltung und Abtretung
38.1 Aufrechnung
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen aufrechnen. Bei Verbrauchern ist die Aufrechnung außerdem zulässig, wenn die Gegenforderung aus demselben Vertragsverhältnis stammt.
38.2 Zurückbehaltung
Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Kunden nur zu, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
38.3 Abtretung
Die Abtretung von Ansprüchen gegen MysteryErlebnis ist nur mit vorheriger Zustimmung zulässig; die Zustimmung darf nicht unbillig verweigert werden. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Beschränkung nicht für Geldforderungen. § 354a HGB bleibt unberührt.
39. Preisirrtümer und offensichtliche Fehler; Korrektur/Anfechtung
39.1 Vor Vertragsschluss
Wir sind berechtigt, offensichtliche Fehler (z. B. Schreib-/Rechenfehler, ersichtlich falsche Null- oder Fantasiepreise, technisch verursachte Falschanzeigen) im Angebot/Checkout zu berichtigen. In diesem Fall informieren wir Sie und unterbreiten das korrigierte Angebot; ein Vertrag kommt erst mit Ihrer Zustimmung/Zahlung zustande (vgl. Ziff. 8–11).
39.2 Nach Vertragsschluss
Stellen wir nach Vertragsschluss einen offensichtlichen Irrtum fest, sind wir berechtigt, den Vertrag nach den gesetzlichen Vorschriften (z. B. Anfechtung wegen Irrtums, § 119 BGB) anzufechten. In diesem Fall erstatten wir bereits erhaltene Zahlungen unverzüglich (vgl. Ziff. 26). Weitergehende gesetzliche Rechte der Parteien bleiben unberührt.
39.3 Seltenheitsgrundsatz
Preis-/Informationsfehler sind selten und werden von uns transparent und zügig korrigiert.
40. Höhere Gewalt und vergleichbare Ereignisse
40.1 Begriff
„Höhere Gewalt" sind Ereignisse außerhalb der zumutbaren Kontrolle einer Partei, die bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren und deren Folgen trotz zumutbarer Sorgfalt nicht verhindert werden können; dazu zählen u. a. Naturereignisse, Epidemien/Pandemien, Krieg/terroristische Handlungen, behördliche Anordnungen, Streiks/Lockouts (nicht betriebsintern verursacht), Ausfälle kritischer Drittinfrastruktur (z. B. Energie-, Zahlungs- oder Kommunikationsnetze).
40.2 Rechtsfolgen
Ist eine Partei durch höhere Gewalt an der Leistung gehindert, sind die Leistungspflichten für die Dauer und im Umfang der Beeinträchtigung suspendiert; Fristen verlängern sich angemessen. Bereits gezahlte Entgelte für unmöglich gewordene Leistungen werden anteilig erstattet (vgl. Ziff. 22, 26). Gesetzlich zwingende Rechte (z. B. Rücktritt) bleiben unberührt.
40.3 Mitteilungs- und Mitwirkungspflichten
Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich über Eintritt, voraussichtliche Dauer und Auswirkungen und ergreift zumutbare Maßnahmen zur Schadensminderung und Wiederaufnahme der Leistung.
40.4 Langandauernde Störung
Dauert die Beeinträchtigung länger als 30 Tage an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag hinsichtlich der betroffenen Leistungen außerordentlich zu beenden. Bereits erbrachte Leistungen werden abgerechnet; Erstattungen erfolgen nach Ziff. 26.
41. Änderungen der Leistungen und dieser AGB; Informationswege; Stichtag
41.1 Leistungsänderungen (nicht wesentliche Anpassungen)
MysteryErlebnis darf nicht wesentliche Änderungen an Abläufen, Darstellungen, technischen Prozessen und Inhalten vornehmen, soweit diese zumutbar sind, den Wesenskern der Leistung nicht beeinträchtigen und sachliche Gründe vorliegen (z. B. Sicherheits-/Qualitätsverbesserungen, Anbieter-/Kapazitätsänderungen, rechtliche Vorgaben). Ziff. 22 bleibt unberührt.
41.2 AGB-Änderungen
AGB-Änderungen gelten für künftige Verträge ab dem Stichtag, der in der geänderten Fassung angegeben ist. Für bereits abgeschlossene Verträge bleibt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung maßgeblich, sofern keine gesetzliche Verpflichtung zur Anpassung besteht oder Sie einer Änderung ausdrücklich zustimmen.
41.3 Informationswege
Wir informieren über wesentliche Änderungen in Textform (z. B. E-Mail) und/oder auf der Website. Bei laufender Kommunikation (z. B. bestehende Angebotsphase) weisen wir zusätzlich im Angebots-/Zahlungslink auf relevante Anpassungen hin.
41.5 Stichtag/Versionierung
Die jeweils gültige Fassung ist versioniert und mit Datum (Stichtag) gekennzeichnet und dauerhaft abrufbar (PDF-Download).
42. Verbraucherschlichtung (§ 36 VSBG)
Wir sind weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Ihre gesetzlichen Verbraucherrechte bleiben hiervon unberührt.
43. Vertragsübernahme; Einsatz von Subunternehmern/Erfüllungsgehilfen
44.1 Vertragsübernahme (Rechtsnachfolge)
MysteryErlebnis ist berechtigt, Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ganz oder teilweise auf mit MysteryErlebnis verbundene Unternehmen oder auf Rechtsnachfolger (z. B. im Rahmen einer Umstrukturierung) zu übertragen, sofern hierdurch berechtigte Interessen des Kunden nicht unzumutbar beeinträchtigt werden. Soweit gesetzlich erforderlich, holen wir vorher Ihre Zustimmung in Textform ein. Führt die beabsichtigte Übernahme ausnahmsweise zu einer wesentlichen Beeinträchtigung Ihrer Interessen, können Sie binnen 14 Tagen nach unserer Mitteilung in Textform widersprechen; bereits erbrachte Leistungen werden gesetzlich bzw. nach Ziff. 26 abgewickelt.
44.2 Einsatz von Subunternehmern
Wir dürfen uns zur Erfüllung unserer eigenen Leistungspflichten fachkundiger Subunternehmer als Erfüllungsgehilfen bedienen (z. B. IT-/Hosting-Dienstleister, Kommunikations- und Support-Dienstleister, Zahlungsdienste). Für die ordnungsgemäße Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten bleiben wir verantwortlich (§ 278 BGB).
44.3 Abgrenzung Anbieter/Erfüllungsgehilfe
Die Durchführung der Erlebnisse obliegt dem jeweiligen Anbieter in eigener Verantwortung; Anbieter sind keine Erfüllungsgehilfen von MysteryErlebnis im Hinblick auf die Durchführung (vgl. Ziff. 5, 7 und 28.3). Für Auswahl-, Informations- oder Organisationsverschulden von MysteryErlebnis gelten die Haftungsregeln in Ziff. 28.
44.4 Datenschutz
Beim Einsatz von Subunternehmern werden personenbezogene Daten nur im Rahmen der Datenschutzerklärung und – soweit erforderlich – auf Grundlage geeigneter vertraglicher Vereinbarungen verarbeitet (Auftragsverarbeitung).
44. Salvatorische Klausel (Teilnichtigkeit)
Sollte eine Bestimmung dieses Vertrags einschließlich dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen/undurchführbaren Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften. Nur soweit dispositives Recht eine Lücke nicht schließt, tritt an die Stelle der unwirksamen/undurchführbaren Regelung diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Regelung am nächsten kommt, ohne eine Vertragspartei unangemessen zu benachteiligen.
45. Rechtswahl (deutsches Recht); Verbraucherschutzvorbehalt
46.1 Anwendbares Recht
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
46.2 Verbraucherschutzvorbehalt (Art. 6 Rom-I)
Gegenüber Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat bleibt der durch zwingende Bestimmungen des jeweiligen Aufenthaltsstaats gewährte Schutz unberührt. Diese AGB schränken zwingende Verbraucherrechte nicht ein.
46.3 Gerichtsstand
Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
46. Schlussbestimmungen (Rangfolge, Sprache/Übersetzungen, Textform, Kein Verzicht)
46.1 Rangfolge der Vertragsgrundlagen.
Individuelle Abreden – insbesondere dein konkretes Angebot/unsere Bestell- bzw. Buchungsbestätigung und ausdrücklich bestätigte Nebenabreden in Textform – gehen diesen AGB vor. Für die Durchführung am Termin gelten ergänzend und vorrangig die Teilnahme-/Sicherheitsregeln des jeweiligen Anbieters (vgl. Ziff. 7), soweit sie den Wesensgehalt unserer vertraglichen Leistung nicht verändern und zwingendes Recht sowie diese AGB nicht widersprechen.
46.2 Vertragssprache; Übersetzungen.
Maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB und der Vertragsunterlagen. Etwaige Übersetzungen dienen ausschließlich der Orientierung; bei Abweichungen gilt die deutsche Fassung.
46.3 Textform.
Änderungen und Nebenabreden bedürfen der Textform (z. B. E‑Mail). Gesetzliche Formerfordernisse bleiben unberührt.
46.4 Kein Verzicht.
Unterlassen wir die Geltendmachung eines Rechts, folgt hieraus kein Verzicht für die Zukunft.
46.5 Verbraucherschutz.
Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt; Salvatorisches siehe Ziff. 44; Rechtswahl/Gerichtsstände siehe Ziff. 45.